EFATM process

Ecoplants

Modernste Abgasreinigung für Sinteranlagen

Sinteranlagen bringen in modernen integrierten Stahlwerken viele Vorteile. Denn sie produzieren nicht nur Sinter für den Hochofenprozess, sondern bieten Produzenten wie Ihnen auch die Chance, wertvolle Materialien rückzugewinnen. Dazu zählen auch der Staub und die Partikel, die beim Sintern entstehen. Schon von Anfang an, als die Sintertechnik erstmals im Schmelzprozess zum Einsatz kam, waren Sinterabgasanlagen mit Staubabscheidern in Form von Zyklonen und Elektrofiltern ausgestattet. Doch der Gesetzgeber verlangt heute, Schadstoffe und Schadsubstanzen weiter drastisch zu senken, wobei nachgelagerte konventionelle Staubabscheider nicht mehr über diese Fähigkeit verfügen. Daher hat die zur SMS group gehörende Paul Wurth Umwelttechnik GmbH den innovativen EFATM-Prozess entwickelt, der die Abgase beim Sintern wirksam reinigt.

Der dem Elektrofilter und Gebläse vorgeschaltete EFATM-Prozess wird am Ende der Prozesskette der Sinteranlage installiert. Er besteht im Wesentlichen aus einem Flugstromabsorber (EFATM) und einem Schlauchfilter. Die von der Sinteranlage aufgefangenen Abgase enthalten normalerweise Staub, Schwefeloxide, Fluor- und Chlorwasserstoffe, Dioxine und Furane. Was den Flugstromabsorber so leistungsstark macht, ist: Er enthält Kalkhydrat, um die sauren Verbindungen zu entfernen, sowie Braunkohlenkoks, um Dioxine und Furane zu absorbieren.
Zudem wird Wasser unter Hochdruck in den Reaktor eingesprüht, um optimale Reaktionsbedingungen zu erhalten. Das sorgt für eine beständige Reaktionstemperatur im erforderlichen Temperaturbereich von 80 bis 110 °C. Das eingedüste Wasser verdampft vollständig, sodass der im Abgas mitgeführte Staub trocken bleibt und über den Schlauchfilter abgeschieden wird.

Zyklischer Prozess

Der dem Elektrofilter und Gebläse vorgeschaltete EFATM-Prozess wird am Ende der Prozesskette der Sinteranlage installiert. Er besteht im Wesentlichen aus einem Flugstromabsorber (EFATM) und einem Schlauchfilter. Die von der Sinteranlage aufgefangenen Abgase enthalten normalerweise Staub, Schwefeloxide, Fluor- und Chlorwasserstoffe, Dioxine und Furane. Was den Flugstromabsorber so leistungsstark macht, ist dieser Pluspunkt: Er enthält Kalkhydrat, um die sauren Verbindungen zu entfernen, sowie Braunkohlenkoks, um Dioxine und Furane zu absorbieren.

Hinzu kommt: Wasser wird unter Hochdruck in den Reaktor eingesprüht, um optimale Reaktionsbedingungen zu erhalten. Das sorgt für eine beständige Reaktionstemperatur im erforderlichen Temperaturbereich von 80 bis 110 °C. Das eingedüste Wasser verdampft vollständig, so dass der im Abgas mitgeführte Staub trocken bleibt und über den Schlauchfilter abgeschieden wird.

Zukunftsfähig und kostengünstig

Beachtenswert an diesem Prozess ist, dass er Ihnen eine sehr wirksame Entschwefelung bietet: bis zu Konzentrationen im Reingas von < 50 mg/m3 STP (Standardtemperaturdruck). Das gilt für jeden Zustand (Oder: Das gilt für jede Rahmenbedingung) in Sinteranlagen, einschließlich An- und Auslauf sowie kontinuierliche Sinterungen bei einem Anlagenstillstand mit Temperaturen von > 250 °C.

Ihre Anlage erfüllt mit dem EFATM-Prozess sogar strengste Emissionsstandards ... also auch EU-Grenzwerte. Mehr noch: Der Prozess bietet Ihnen Investitionssicherheit, weil er selbst noch strengere zukünftige Bestimmungen ohne Änderungsbedarf einhält. Paul Wurth hat EFATM bereits in vier Anlagen eingebaut und dabei sowohl Bypass- als auch „End-of-pipe“-Technologien eingesetzt.

Ecoplants-Kriterien

Ihre ökologischen Vorteile:

Schwefelgehalt in der Abluft: < 50 mg/m3 STP
Staubgehalt: < 5 mg/m3
Furane/Dioxine: < 0.1 ng/m3 STP 

Ihr wirtschaftlicher Vorteil:

bis 1 EUR/t Roheisen*

* basiert auf der Option, preisgünstigere Kohle zu verwenden