Mönchengladbach, 04. October 2018

ALUMINIUM 2018: Additive Fertigung - Technologie der Zukunft

Die Additive Fertigung ist eine Schlüsseltechnologie für zukünftige Produktionsprozesse. SMS group ist ein Vorreiter in dieser Entwicklung und liefert Anlagentechnik für die Herstellung von hochwertigem, hochreinem Metallpulver für den 3D-Druck. In Zusammenarbeit mit Additiv Industries, einem niederländischen Spezialisten für 3D-Drucksysteme, hat die SMS group ein Produktionskonzept entwickelt, das die Additive Fertigung der Serienproduktion in die Tat umsetzen soll

Heike Heichel arbeitet im Fachbereich Research & Development in Mönchengladbach. Sie ist seit der ersten Stunde der SMS group Aktivitäten im Bereich Additive Manufacturing Teil des Teams.

Vor der ALUMINIUM 2018 haben wir sie in ihrem Mönchengladbacher Büro besucht und mit ihr über das Produkt und den Messeauftritt gesprochen.

Welche Produkte stehen im Mittelpunkt Ihres Messeauftritts?

Unsere Messepräsentation konzentriert sich auf eine Auswahl von Bauelementen, die additiv aus der Aluminiumlegierung AlSi10Mg gefertigt wurden

Am Messestand der SMS group werden Sie die Besucher im Bereich „Design and Manufacturing“ begrüßen. Was erwartet den Kunden an Ihrem Stand?

Die Kunden bekommen Informationen über neu entwickelte, 3D gedruckte Teile. Wir machen unsere Kompetenz im Bereich additive Fertigung entlang der Prozesskette deutlich. Angefangen von der Materialerzeugung (bisher nur Fe-Legierungen und Nickel Basis Legierungen) über das Design von AM-Teilen und deren Fertigung, bis hin zu Turnkey Lösungen aus dem Hause SMS group.

Was ist Ihrer Meinung nach das Highlight an Ihrem Produkt und welche Vorteile bringt dieses Produkt den Kunden?

Die Benefits sind die generellen Vorteile von 3D gedrucktenTeilen, wie die Gewichtsersparnis, die Herstellbarkeit von völlig neuen Geometrien sowie die Verwendung von neuartigen Werkstoffen (z.B.: Kunststoff-Metall-Materialmix). SMS group nutzt die Möglichkeiten der additiven Fertigung zur Weiterentwicklung von Bauelementen aus den eigenen Produkten. Die Chancen Strömungsoptimierungen, Gewichtsreduktion oder Integration von vielen Funktionen in ein Bauteil werden konsequent umgesetzt und durch der Konstruktionsprozess wird durch entsprechende Simulationstools maßgeblich unterstützt. Die Gestaltung von solchen Teilen erfordert ein neues, funktionsorientiertes Denken bei den Konstrukteuren.