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Düsseldorf, 29. März 2018

Wie kann die digitale Transformation gemeistert werden? - 10 praktische Tipps

Die digitale Transformation stellt uns nicht nur im privaten Umfeld, sondern insbesondere auch auf Unternehmensebene vor große Herausforderungen. Wir befinden uns mitten in der vierten industriellen Revolution und die Digitalisierung verändert beispielsweise die Produktion von Grund auf. Daher möchten wir Ihnen einige nützliche Hinweise mit an die Hand geben.

1. Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung heißt nicht seine Handbücher einzuscannen und diese als PDF Datei zu nutzen. Es heißt nicht nur analoges in digitales zu übertragen. Es gehört viel mehr dazu: Prozesse werden grundlegend verändert. Physische Objekte erhalten eine digitale Repräsentation. Außerdem sind die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, disruptiver Technologien sowie die Individualisierung und Flexibilisierung von Prozessen Konsequenzen von Digitalisierung. Es geht darum digitale Informationen mithilfe von Datenverarbeitungssystemen zu speichern, zu verteilen, zu analysieren und individuelle Lösungen zu entwickeln.

2. Kultur und Mentalität

Infolge der Digitalisierung verändern sich nicht nur die Unternehmensprozesse und die Produktion. Aus neuen Geschäftsmodellen ergeben sich auch neue Arbeitsweisen. Daher gilt es in einer sich schnell verändernden Umwelt agile Strukturen zu schaffen. Die Art und Weise wie die Menschen arbeiten wandelt sich gemeinsam mit der Technologie. Häufig bilden sich daher flache Hierarchien und interdisziplinäre, kreative Teams heraus, welche die digitale Transformation vorantreiben. Diese Innovationskultur betrifft das gesamte Unternehmen und ist ein notwendiger Schritt hin zu einem erfolgreichen Industrie 4.0 Zeitalter.

3. Mitarbeiter aktiv und frühzeitig einbinden

Die Einführung digitaler Prozesse betrifft die Mitarbeiter und deren Arbeitsumfeld gleichermaßen. Aus diesem Grund sollten alle Unternehmensbereiche und Mitarbeiter in diesen Wandel eingebunden und neue Lösungsansätze an alle kommuniziert werden. So entstehen Transparenz und eine gemeinsame Basis. Dies ist essentiell wichtig, denn die Mitarbeiter müssen die neuen Technologien akzeptieren und verstehen. Nur Anwendungen, welche einfach und intuitiv zu bedienen sind und akzeptiert werden, tragen nachhaltig dazu bei die Prozesse zu vereinfachen und die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten.

4. Weiterbildung für ein digitales Know-how

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist daher auch die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter. Das Zeitalter der Industrie 4.0 benötigt zusätzliche Qualifikationen und Wissen im Vergleich zur Industrie von vor 10 Jahren. Weiterbildungsmaßnahmen sind folglich unumgänglich. Schaffen Sie durch gezielte Weiterbildung digitales Know-how. Auf der mySMS group Plattform können Sie beispielsweise durch University4Industry praxisnahe Schulungen zur Digitalisierung durchführen.

5. Den Kunden in den Mittelpunkt stellen

Die optimale Befriedigung der Kundenbedürfnisse sowie das Erkennen und Lösen ihrer Probleme sollte im Mittelpunkt stehen. Ihre Produkte und Dienstleistungen müssen dem Kunden einen signifikanten und nachweisbaren Mehrwert generieren. Sprechen Sie über konkrete Probleme, entwickeln Sie gemeinsam und in stetigem Austausch neue innovative Lösungen mit Ihren Kunden.

6. Daten sammeln und gezielt nutzen

Ihre Sensoren an Maschinen und Anlagen erzeugen eine große Menge an Daten. Diese allein zu sammeln generiert jedoch noch keinen Mehrwert. Es ist nur der erste Schritt. Im nächsten Schritt geht es nun darum, dass diese Daten aufbereitet, ausgetauscht und interpretiert werden. Dies geschieht in der Cloud, durch welche Sie von überall und jederzeit Zugriff auf alle relevanten Daten haben. Auf der mySMS Plattform finden Sie beispielsweise eine flexible Cloudlösung, die genau dies ermöglicht: CLOUD SERVICE. So sind Sie immer auf dem neusten Stand der Technik.

7. Auf hohe Sicherheitsstandards achten

Die Sicherheit ihrer gesammelten Daten ist quasi Grundvoraussetzung. Der Verlust oder der Missbrauch durch unzureichend gesicherte Automatisierungstechnik kann sonst einen großen Schaden nach sich ziehen. Legen Sie sich daher zu Beginn der digitalen Transformation Ihres Unternehmens eine umfangreiche Sicherheitsstrategie zurecht.

8. Aktuelle IT-Technologien & Software verwenden

Moderne Software-Architekturen sind der Schlüssel zu modularen und flexiblen Systemen. In der vierten industriellen Revolution muss Software hohen Qualitätsansprüchen genügen. Sie muss jederzeit verfügbar und intuitiv zu bedienen sein – eine gute Usability muss stets gewährleistet sein. Um diese Anforderungen zu erfüllen braucht man die richtigen Methoden und IT-Experten.

9. Geeignete Partner finden

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie in Ihrem Unternehmen nicht alle nötigen Mitarbeiter für eine vollständige digitale Transformation haben. Es gibt jedoch Experten in diesem Bereich, die bereits individuelle Lösungen entwickelt haben und Sie bei dem Transformationsprozess unterstützen können. Zögern Sie nicht Kooperationen einzugehen. Denn nicht nur Sie können etwas Neues dazu lernen. Auch Ihre Partner erhalten durch Sie neue Einblicke und Anregungen. Gemeinsam können Sie die Herausforderungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 angehen.

10. Fail fast, fail cheap

Um die Digitalisierung voranzutreiben, ist das Etablieren einer Fehlerkultur essentiell. Fehler sollen erlaubt sein, um daraus lernen zu können und es dann schnell in das Digitalisierungsprojekt einfließen zulassen. Dabei spielt das frühe Testen von neuen und nicht perfekte digitalen Prototypen eine wichtige Rolle. Dadurch können das Risiko und der Ressourceneinsatz im Falle des Scheiterns minimiert werden.