Schmiedewalzen
Schmiedewalzen kommen dann zum Tragen, wenn die Massenverteilung der Vorform bereits nahe an der des gewünschten Rohlings liegt. Das heißt, Sie sparen Materialkosten durch weniger Grat, höhere Oberflächengüten durch Entzunderung beim Walzen und eine bessere Kornorientierung. Darüber hinaus wird durch die optimale Materialverteilung und Entzunderung auch die Standzeit des Gesenks erhöht. Die Größe der Schmiedewalze hängt von den Abmessungen des Ausgangsmaterials ab. Im Allgemeinen können Sie Material mit einer Kantenlänge von bis zu 160 mm und eine quadratische Form für runde Produkte mit einem Durchmesser von etwa 170 mm verwenden.
Vorteile:
- Geringere Kosten und bessere Qualität, da die Vorform bereits sehr nahe an der gewünschten Rohlingsform ist
- Einfache Integration in bestehende Schmiedelinien
- Kurze Einricht- und Rüstzeiten durch intelligentes Bedienkonzept